1. Funktionsprinzip
Über den Wassereinlass gelangt Wasser in die Messkammer und drückt einen rotierenden Kolben um die Mittelachse der Messkammer. Bei der Drehung des Kolbens wird Wasser aus dem Kolbeninneren und dem Raum zwischen Kolben und Messkammerwand zum Wasserauslass ausgestoßen.
Jede vollständige Umdrehung des Kolbens verdrängt ein festgelegtes Wasservolumen. Ein Zählmechanismus erfasst die Anzahl der Kolbenumdrehungen und summiert so das durch den Zähler fließende Volumen.
2. Strukturmerkmale
A volumetrischer Wasserzähler nutzt eine kolbenartige Struktur. Zu seinen Kernkomponenten gehören der Kolben, die Messkammer, die Drehwelle, die Schaltgabel und der Zählmechanismus.
Zwischen dem Kolben und der Messkammer wird eine Kammer mit bekanntem Volumen gebildet, die sicherstellt, dass bei jeder Drehung das gleiche Volumen verdrängt wird und so eine hochpräzise Messung erreicht wird.
3. Vorteile der Messung
Die hohe Empfindlichkeit ermöglicht eine genaue Messung bei niedrigen Durchflussraten (z. B. 1 l/h).
Der Zählmechanismus ist vakuumversiegelt und gewährleistet so über einen längeren Zeitraum klare Messwerte. Die hochwertigen Uhrwerkmaterialien sorgen für eine stabile Leistung und eine lange Lebensdauer.
4. Anwendungsszenarien
Es wird hauptsächlich in Wasserversorgungssystemen eingesetzt, die eine hohe Messgenauigkeit erfordern, wie beispielsweise gereinigtes Trink- und Brauchwasser.
Wie kalibriert man einen volumetrischen Wasserzähler?
1. Kalibrierungsmodell und Fehlerberechnung
Volumetrische Wasserzähler verwenden die volumetrische Methode, um die Differenz zwischen dem angezeigten Volumen des Messgeräts und dem tatsächlichen Volumen eines Standardmessgefäßes aus Metall zu ermitteln und dabei den Temperaturkoeffizienten des Gefäßes zu korrigieren.
2. Standardgeräte und experimentelle Verfahren
Verwenden Sie ein kalibriertes Standard-Messgefäß aus Metall (z. B. ein 20-Liter-Messgefäß aus Edelstahl) als Referenz, um sicherzustellen, dass das Volumen des Messgefäßes bei 20 °C mit dem Standardwert übereinstimmt.
Schließen Sie den Wasserzähler über das Kalibriergerät an das Standardmessgefäß an, spritzen Sie nach und nach bekannte Wassermengen ein und notieren Sie die kumulierten Zählerstände.
3. Fehlerkorrektur und -anpassung
Passen Sie auf der Grundlage des berechneten volumetrischen Fehlers den Zählmechanismus oder den elektronischen Kompensationsfaktor des Messgeräts an, um sicherzustellen, dass die Messwerte mit denen des Standardmessgefäßes übereinstimmen.
Wenn der Fehler den zulässigen Bereich überschreitet (z. B. ±0,5 %), ist eine Neukalibrierung oder ein Austausch der Bewegungskomponenten erforderlich.
4. Online-Kalibrierungstechnologie
Volumetrische Wasserzähler verwenden ein Online-Kalibriergerät, das eine Echtzeitkalibrierung von Ventilen, Schläuchen und anderen Komponenten während des Zählerbetriebs ermöglicht und so eine langfristige Messgenauigkeit gewährleistet.






